Teilnahmevoraussetzungen

 

 

  • Der/Die TeilnehmerIn muss den Alltag selbständig bewältigen können.
  • Der/Die TeilnehmerIn befindet sich im rehabilitativen Stadium.
  • Es besteht keine akute Pflegebedürftigkeit.
  • Es besteht keine akute Suchterkrankung und/oder kein problematischer Umgang mit Alkohol oder anderen Suchtmitteln.
  • Wir weisen darauf hin, dass in diesem Setting keine Einzelbetreuung angeboten werden kann.
  • Eine Mobilitätseinschränkung (z.B. Gehstock, Krücke) muss vorab im Anmeldeformular bekanntgegeben werden. Wegzeiten bis zu 45 Minuten sollten mühelos bewältigt werden können. Wir bitten um Verständnis, dass im Rahmen des Atempause-Urlaubes die Mitnahme von Rollstuhl, Rollator und dergleichen nicht möglich ist.
  • Den eigenverantwortlichen Umgang mit Medikamenten setzen wir voraus. „Notfallmedikamente“ sind, nach Absprache mit der behandelnden Ärztin oder dem behandlenden Arzt, in ausreichender Menge selbst mitzunehmen.
  • Der eigenverantwortliche Umgang mit Geld ist ebenso eine Voraussetzung, allerdings bieten wir Depotverwaltung durch die psychosozialen BegleiterInnen an.
  • Der/Die TeilnehmerIn soll Bereitschaft zeigen, sich auf Neues und Anderes in der Gruppe einzulassen.
  • Für etwaige Notfälle muss zumindest eine Betreuungs- bzw. Kontaktperson mit den genauen Angaben und Zeiten der Erreichbarkeit am Anmeldeformular angegeben werden.
  • Für die Urlaube in Ungarn, Italien und Tschechien sind rechtzeitig Reisedokumente zu besorgen.

Weitere wichtige Informationen

Die Einschätzung, ob das angebotene Urlaubsprogramm im Sinne des psychischen und physischen Zustandsbildes des/der TeilnehmerIn passend ist, erfolgt in einem Gespräch der Projektleiterin mit der von Ihnen im Anmeldeformular angegebenen relevanten Bezugsperson/Betreuungseinrichtung/SachwalterIn.

 

Wir weisen darauf hin, dass der Urlaub für Menschen mit psychischen Erkrankungen im rehabilitativen Stadium dient, die den Alltag selbständig bewältigen können.

 

Sollte das Begleitpersonal vor Ort zu der Auffassung kommen, dass der/die TeilnehmerIn die Teilnahmevoraussetzungen nicht erfüllt, so besteht die Möglichkeit, den/die TeilnehmerIn nach Hause zu schicken. Die vorzeitige Rückreise muss von der betroffenen Person selbständig organisiert und kann nicht von Atempause-Fachkräften begleitet werden. Die dadurch anfallenden Kosten sind von der betroffenen Person selbst zu tragen.

 

Eine schriftliche Stellungnahme durch die BegleiterInnen wird der Projektleiterin binnen 24 Stunden zugestellt, die diese an die zuständige Betreuungseinrichtung weiterleitet.